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Wenn jetzt kein Rock, wann dann?

Immer wieder hörte ich mich herumjammern, wie schade es doch ist – das nach dem unnachahmlichen Siegeszug der Jeanshose (der sich sozusagen mit jedem Jahrzehnt ihrer Erfindung noch gesteigert hat),  kaum noch ein Rock  getragen werden. Hinterfragt man die Gründe, hat es auf jeden Fall mit der oft mangelnden Praktikabilität der Röcke zu tun und das man Strumpfhosen dazu braucht und die passenden Schuhe…usw.

So Ihr Frauen, jetzt ist aber Sommer – eher Hochsommer um genau zu sein – und wir brauchen keine Strumpfhosen und Sandalen oder Flip-Flops haben wir auch, höchste Zeit zum Tragen von Röcken. Dazu passend gibt es seit gestern mein neues Schnittmuster KITTI_B, ein garantiert bequemer und hiper Rock zum Selbernähen von Gr. 34-54 und zwar gleich in 3 Nähversionen.

Version 2 mit 2 aufgesteppten Schubtaschen
Version 1 mit einseitiger großer Tasche und Riegel in Kleidergröße 40/42 – Jeansstoff von siebenblau

Mit Shirt Meli aus Biomesh von Lebenskleidung

Die 3. Version ist bis auf die Mittelnaht (und selbst diese könnte entfallen) ganz schlicht ohne Taschen (Beispiele siehe bitte Probenähfotos).

Und weil jedes neue Schnittmuster ausführlich zur Probe genäht und damit getestet wird,

I proudly present: die Probenähergebnisse:

 

WAS NOCH?

  • Bis einschließlich Sonntag kaufst Du KITTI_B noch zum Einführungspreis ganze 2 Euro günstiger.
  • Die Plotterdatei DINA0 ist auch dabei und beim Schnittmuster wählst Du nur deine Größe und druckst auch nur diese aus. Das spart Tinte und das Liniengewirr ist auch weg.
  •  Von wegen außen hui und innen pfui – KITTI_B ist auch innen schön verarbeitet und das zeige ich dir in einer sehr detaillierten und bebilderten Nähanleitung.Vielen Dank fürs Lesen und für alle die sich überzeugen lassen, viel Erfolg beim Nähen und von KITTI_B und viel Freude beim Tragen.

Herzliche Grüße

Ingrid

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Ein luftiges Jerseyshirt mit Kordelzug

Liebe LeserIn,

nachdem ich nun endlich – Mitte Mai – die Winterjacken für ein paar Monate in den Schrank verbannt habe und sicher bin, dass sie da auch bleiben, freue ich mich sehr darauf luftigere Kleidung zu tragen, wie zum Beispiel dieses Jerseyshirt.

Ein Basicschnittmuster, das ich jedes Jahr aufs Neue nähe und das ich bereits in einigen Varianten – z.B. HIER – gezeigt habe, ist das Blusenshirt MELI. Schnell genäht und easy zu tragen,  kommt es allein schon durch seine lockere Form luftig daher. Unterstützt wird dieser Effekt im Nähbeispiel durch ein Material, das wir ursprünglich aus der Sportbekleidung kennen – MESH oder Netzstoff.  Der Stoffhersteller Lebenskleidung  bietet es ganz neu und exklusiv und natürlich in Bio-Qualität im perfekten Matching zu Jersey an. Das Material ist nur leicht transparent (ich trage darunter ein hautfarbenes Top). Im Vorder- und Rückenteil eingesetzt, kann ich den Klimaeffekt voll ausnützen.

NEU IST: Anstatt Bündchen, wie in der Nähanleitung vorgeschlagen, hat Meli einen Tunnel mit Kordelzug und Stopper bekommen. Die Shirtlänge wurde etwas gekürzt. Als Ärmel habe ich den 3/4 Arm gewählt, der im Schnittmuster enthalten ist.

Wie näht man einen Tunnelzug bzw. dieses Nähbeispiel? Dazu gibt es eine Erweiterung der Nähanleitung, die ab sofort extra erhältlich ist, damit alle, die MELI bereits gekauft haben,  die Erweiterung einfach nachbestellen können.

Danke, dass Du bis hierher gelesen hast.

Es grüßt Dich herzlich, Ingrid

Wenn Du das Blusenshirt so nachnähen möchtest findest Du hier die entsprechenden Links zum Schnittmuster und dem Material:

Schnittmuster: b-patterns – Blusenshirt Meli (hier Gr. 40) + Erweiterung Nähanleitung Meli: Tunnel mit Kordelzug

Stoffe: Lebenskleidung – BioMesh in Kirschtomate

und Stretchjersey in Kirschtomate

Schnittmustervorschau: Coming soon – Rock Kitti_B

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Osterspecial Lola_b – die faltbare Einkaufstasche

Liebe Leser,

Ostern naht, für mich eines der schönsten Feste im ganzen Jahr. Das hat mit Frühling zu tun und mit der Freude über das Grünen und Sprießen nach dem langen Winter. Jetzt kommt auch endlich wieder mehr Farbe in unser Leben

Ostern macht man ja auch gerne kleine Geschenke  und da haben wir  – als Schneiderinnen – einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.  Es gibt soviele schöne genähte Kleinigkeiten, mit denen man anderen eine Freude bereiten kann. Das sind sehr persönliche Geschenke, in die man viel Liebe und Mühe gesteckt hat.

Ich freue mich darüber, dass mein Schnittmuster LOLA_B – die  faltbare Einkaufstasche – so gut ankommt. Daher möchte ich als Dankeschön ein kleines Osterspecial starten. Das Schnittmuster gibt es ab heute bis zum Monatsende anstatt für € 5,90 für nur € 3,90 hier im Shop.  LOLA_B eignet sich Bestens als sehr persönliches Ostergeschenk, ist auch noch praktisch und überschaubar im Aufwand.

Lara von 1000 Stoff hat es vorgemacht und die Version 2 aus der Nähanleitung – es gibt ja 3 Versionen (damit es nicht langweilig wird) – etwas vereinfacht umgesetzt. Und zwar hat sie die aufgenähte kleine Tasche ohne umlaufendes Schrägband genäht. Mir gefiel das sehr gut und es ist auch ganz einfach zu machen. Man muss nur die beiden Kreise mit Nahtzugabe zuschneiden und verstürzen. Das ist auch schon alles – ganz genau mit Fotos erkläre ich es in einer Erweiterung der Nähanleitung, die ebenfalls ab heute mit zum Ebook gehört.

Eine klitzekleine Verbesserung hat das Ebook auch. Wenn ich jetzt ein Softwareentwickler wäre, würde ich sagen – ein Upgrade. Der Griff liegt bei Gebrauch besser in der Hand, wenn er ganz oben zur Hälfte gefaltet und dann mit ein paar Stichen (3-4 cm) fixiert wird. Das macht man ganz zum Schluß – also können auch alle, die die Tasche längst genäht haben, diesen Schritt noch nachmachen.

Beide Taschen sind übrigens Geschenke für zwei sehr liebe Freundinnen. Ich freue mich schon darauf, sie zu überreichen 🙂

Es grüßt Euch,

Ingrid

Hier gehts zum Ebook

 

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Sweatjacke KAJOSCHKA_B – die Probenähergebnisse

Hallo Ihr Lieben,

das Schnittmuster von Sweatjacke Kajoschka_B ist ja nun schon seit Anfang März „im Laden“ – aber, was ich diesmal einfach bislang noch nicht geschafft habe, ist,  die Probenähergebnisse zu zeigen. Die eine oder andere Jacke habe ich auf Instagram und Facebook vorab gepostet und wer es bis zum Produkt geschafft hat, hat auch die Probenähfotos als Collage gesehen – aber hier und jetzt und das muss sein – nochmal einzeln geehrt und in GROSS.

Liebe Probenäherinnen – was wäre ich ohne Euch. Ihr habt es wieder mal toll gemacht und wunderschöne Jacken genäht. D A N K E

 

Christine Lecker – http://www.leckerundnaehen.de.blogspot.de/ https://www.facebook.com/leckerundnaehen

 

 

 

 

Ich hoffe, die Jacken gefallen Euch und Ihr seht, wie vielfältig Kajoschka aussehen kann.  Wir sind übrigens gerade dabei, noch ein paar sommerliche Jacken zu nähen, denn Kajoschka kann man das ganze Jahr über tragen – je nach Materialwahl.

Ja und fast hätte ich es vergessen – WICHTIG!!! Es gibt sogar einen Videoclip (1,3 Minuten 🙂 )

mit Kajoschka_B als Hauptdarstellerin damit Du die Jacke in Action von allen Seiten betrachten kannst – FILM AB

 

Danke fürs Lesen.

Herzliche Grüße

Ingrid

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Softshelljacke für den Übergang

Liebe Leser,

im Zuge der Probenäharbeiten zur Jacke Kajoschka_B ist auch diese Softshelljacke entstanden. Das Schnittmuster ist für leicht dehnbare Materialien wie Sweat, Fleece, Walk etc. konzipiert aber ich war neugierig, ob es auch in Softshell funktioniert, das ja im vernähten Stück auch ein wenig elastisch ist. Es ist das 1. Mal, dass ich dieses Material verarbeitet habe und ehrlich gesagt – ich war unschlüssig – aus umwelttechnischen Gründen. Hatte ich doch gelesen (allerdings erst nachdem ich das Material bestellt hatte), das Softshell während des Waschens mikrokleine Kunststofffasern ins Wasser abgibt. Gut, jetzt habe ich sie genäht  – wie man sieht und…naja, die Trageeigenschaften sind schon überzeugend.

Der Tunnelzug im Rücken ist variabel einstellbar. 

Um das Uniblau aufzupeppen, habe ich mir einige Details in rot ausgedacht. Der Doppelstepp ist mit der Zwillingsnadel genäht. Die Paspel im Rücken sind (mal wieder) Schuhbänder, der Reißverschluss ist mit einem Baumwollwebband benäht, das ich auch am Tascheneingriff nochmal verwendet habe. 

Das Ärmelbündchen ist mit Falte genäht. Für den Innenkragen ist es zweckmässig die Fleecerückseite von Softshell zu verwenden. Da sich Softshell kaum dehnt, hätte ich eine Größe mehr vertragen. Aber es ist ok. Alles in allem bin ich sehr zufrieden und trage die Jacke derzeit täglich…und das wird wohl bis auf weiteres auch so bleiben 😎 

Alle gezeigten Details (bis auf die Paspel) sind im Ebook näher beschrieben und nächste Woche zeige ich Euch dann die Jacken der Probenäherinnen  🙂

Es grüßt Euch herzlichst, Ingrid

Schnittmuster: Kajoschka_B

Rums

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Bluse Helmi genäht für Blusensewalong2017

Hallo, Hallo,

was ein Stress…und immer wieder diese Verwunderung bei mir, wie schnell dann doch der Endtermin für den Blusensewalong2017  – initiiert von Elle puls –  da war.

Heute vormittag noch mit der heißen Nadel fertiggenäht und dann auch noch schneeeell fotografiert darf ich Euch mein Ergebnis präsentieren.

Dieses Detail hat es mir wirklich angetan – sooo g… (gut :-))

Hat man erstmal verstanden, wie man die verdeckte Knopfleiste falten muss 😆 , ist die Blusentunika einfach zu nähen. Ein paar kleine Änderungen habe ich vorgenommen: Ich habe die Länge insgesamt gekürzt, die Ärmellänge angepasst, den Stehkragen 1 cm verbreitert und die Teilungsnaht auch 2 cm höher gesetzt. Passform: keine Änderungen. Ein Sache nur – der Brustabnäher sitzt für mich viel zu hoch – so paßt der nur 16jährigen oder mit Pushup. Mein Resümee: Ein schönes Schnittmuster mit dem gewissen Etwas. Für den Sommer kann ich mir „Helmi“ sehr gut in Leinen vorstellen – dann aber mit Krempelarm. Helmi??? I like it 😛

So und jetzt bin ich schon sehr neugierig, was meine Mitnäherinnen so gezaubert haben.

Herzlichst

Ingrid

Schnittmuster: Bluse Helmi von   n a m e d

Stoff: aus privater Lagerhaltung

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Rums

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Wie man einen Blusenärmel richtig einnäht – Blusensewalong 2017

Liebe Leser,

vor kurzem hat Nähbloggerin Elke von Elle Puls zum Blusensewalong 2017 aufgerufen und ich – neben vielen anderen  – habe mich entschieden mitzumachen. Aus 2. Gründen: 1. hatte ich Lust auch mal wieder an Bluse zu nähen, dann noch mit anderen zusammen oder sollte man eher sagen zeitlgleich. Wir sind ja quasi über den ganzen deutschen Sprachraum verteilt und zeigen uns gegenseitig zu festgelegten Terminen unsere Fortschritte (Instagram, Facebook,…), geben uns Tipps und präsentieren am Ende (am 9. Februar) die fertige Bluse. Besprochen werden natürlich auch die unterschiedlichen Schnittmuster, welche Probleme traten auf, für welchen Stoff hat man sich entschieden. Alles in allem, eine wirklich interessante Sache, bei der sich auch mein heutiges Thema ergab: Wie nähe ich einen Blusenärmel richtig ins Armloch?

Welches Modell?

Die Wahl (frei wählbar) fiel auf das  Schnittmuster „Helmi“ der  finnischen Modellschmiede   n a m e d.  Uuuund spannend für mich, endlich mal wieder ein ganz anderes Schnittmuster als die eigenen nähen und so einfach (Alle die schon mal ein Schnittmuster entwickelt haben, wissen jetzt, was ich meine 🙂 ): kaufen (€ 13,– für ein Downloadschnittmuster mein lieber Himmel die Finnen haben eine selbstbewußte Preisgestaltung – ok -es bietet 2 Versionen), ausdrucken, kleben und loslegen.

Nähbeispiel von Tweed & Greet von der Helmi-Tunic-Blouse. Sehr schön umgesetzt – da muss ich mich anstrengen.

Das Material:

Diese beiden Stoffe hatte ich ins Auge gefasst. Entschieden habe ich mich nach einigem Ringen, welche Farbe mich weniger blass macht (sollte jemand gerade Sommer haben, bei uns ist Winter – das bedeutet wenig Sonne, ach was, so gut wie gar keine Sonne) für

den dunkelblau-grünlich schimmernden (sieht man hier leider nicht aber gleich) Fischgrat. 100 % mercerisierte italienische Baumwolle aus meiner Vergangenheit – als B l u s e n d e s i g n e r i n. Jaaaa, jetzt ist es raus. Ich habe lange Jahre in Hamburg und danach in München als Blusendesignerin gearbeitet.  Als es noch  deutsche Firmen gab, die nur Blusen verkauften und viele Frauen, die sie auch trugen. Aber das ist eine andere (spannende) Geschichte. Der Stoff ist eigentlich ein klassischer Herrenhemdenstoff und in seiner Strenge passend zu dem reduzierten Schnittmuster, wie ich finde. Na, wir werden ja sehen. (Jetzt hängt die Latte automatisch höher, ohje —haha).

Nähen

Beim 1. Termin hatte ich den Grundbody am Abend vorher genäht (auf den letzten Drücker 😎 ). Die Nähanleitung – übrigens in Englisch – ist sehr übersichtlich aufgebaut. Trotzdem hat mir so das eine oder andere Detail kopfzerbrechen bereitet. Z. B. habe ich schlichtweg nicht verstanden, wie ich die verdecke Leiste nach Anleitung falten soll. Ich habe es dann so gemacht, wie ich es kenne und basta. Mit dem Rest kam ich bis jetzt ohne Anleitung klar.

Blusenärmel richtig einsetzen

Nun komme ich zum eigentlichen Hauptthema meines Beitrages, der sich sozusagen „nebenbei“ ergab. Wenn man eine Bluse näht,  wird man bei den meisten Modellen verwundert  (zumindest der Nähanfänger) feststellen, dass der Ärmelumfang der Armkugel ja viel weiter ist, als das Armloch selbst. Beim Einnähen des Ärmel weiß man nicht wohin mit dieser sogenannten Mehrweite. Man dehnt und zerrt oder näht gar den Ärmel enger – aber ganz entspannt. Es ist richtig so, es muss so sein, weil das zusammen mit dem richtigen Bügeln ein sehr schön eingesetzten Ärmel ergibt. Bei Blazern ist das übrigens noch ausgeprägter. Kann man mal drauf achten.

Doch wie setzt man den Ärmel mit mehreren Zentimetern Mehrweite jetzt ohne Fältchen in ein kleineres Armloch? Ich möchte hier zeigen, wie ich es mache und wie es auch im Originalebook von  n a m e d (allerdings deutlich verkürzt) vorgeschlagen wurde.

  1. Steppstichlänge auf 4-5 einstellen. Eine Hilfsnaht von Querzeichen zu Querzeichen an der Armkugel steppen und zwar in der Nahtzugabe knapp neben der zukünftigen Schließnaht.
  2. Die Armkugel leicht einkräuseln (ein Fadenende wird festgehalten, am anderen wird vorsichtig gezogen. Die entstehenden Fälten gleichmässig mit den Fingern verteilen)
    Aermel richtig einsetzen - Mehrweite einkraeuseln
    Aermel richtig einsetzen – Mehrweite einkraeuseln


  3. Seitennaht schließen und Nahtzugabe flach auseinanderbügeln (bei Blusen aus feinen Baumwollstoffen werden die Nahtzugaben einzeln versäubert und auseinandergebügelt um sich beim Bügeln sowenig wie möglich durchzudrücken.)
  4. Bluse linke Seite nach außen wenden, beim Ärmel ebenfalls und den Ärmel in das Armloch stecken. Wichtig: der Bereich außerhalb der Hilfsnaht – also bis zu den Quermarkierungen – enthält nie Mehrweite und muss ganz flach im Armloch liegen. Die Mehrweite verteilt sich im oberen Bereich der Armkugel und kann jetzt genau ans Armloch angepasst werden. Der Ärmel ist noch zu weit: Hilfsfaden enger ziehen und Fältchen verteilen oder bedarfsweise umgekehrt.
  5. Genäht wird nun von der Ärmelseite. Stichlänge ca. 3 oder kleiner beim Kreuzungspunkt der Ärmelseitennaht beginnend steppen. Der Stepp (rot) verläuft ca. 2 mm neben der Hilfsnaht im Teil (nicht in der Nahtzugabe!) Ich arbeite mich langsam Stich für Stich vor und richte dabei immer mit dem Fingern die obere und die untere Stofflage, damit keine Fälten genäht werden. Die Stecknadel ziehe ich jeweils kurz vor dem Drübernähen aus dem Stoff.
  6. Bluse nach rechts wenden und die Naht von außen kontrollieren (Besonders gut geht es auf der Schneiderpuppe). Meistens hat man doch das eine oder andere Fältchen oder auch einen Bogen genäht. Kein Problem! Einfach an den jeweiligen Stellen ein paar Stiche öffnen und nochmal – und diesmal von der Blusenseite (vorher war es die Ärmelseite, weißt Du noch?) –  nachsteppen.
  7. Nun folgt das sogenannte Einbügeln der Fältchen mit Dampf. Lege den Ärmel so aufs Bügelbrett, dass du die Fältchen siehst und bügle nur mit der Bügeleisenspitze Stück für Stück (wichtig: mässig Dampf!) die Fältchen in der Nahtzugabe flach.
  8. Schneide die Nahtzugabe auf 0,8 mm zurück und versäubere (Ausnahme! 🙂 ) die Nahtzugaben zusammen.
  9. Ein letztes Mal von rechts bügeln, die Nahtzugabe weist in den Ärmel. Und jetzt darfst du dich über einen schön eingesetzten Ärmel freuen  😀

Ganz schön viele Details für eine einzige Naht – aber die Ärmelnaht ist eben auch eine besondere Naht.

Alles klar? Wenn nicht, schreib mir gerne – auch wenn Du noch andere Tipps und Tricks zum Thema kennst. Wie immer ist das nur eine Möglichkeit beim Nähen zu einem guten Ergebnis zu kommen. Und nächste Woche gibts dann die Auflösung (hoffentlich)  – die fertige Bluse und nicht nur die, sondern ganz viele andere schöne und individuelle Modelle gesammelt zu sehen bei Elle Puls.

Nähen verbindet, stimmt´s?

Herzliche Grüße

 

 

 

 

 

 

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Als Dankeschön – Rabatte auf alle Schnittmuster für kurze Zeit

Liebe Freunde von B-patterns,

mein Dankeschön an alle in und um Nähhausen für ein gutes Jahr 2016  sind ganze

3 Tage Spezialrabatte auf alle Ebooks.

Der Winter ist noch lange nicht vorbei mit seinem (leider hierzulande meist) Schmuddelwetter, wo wir viel Zeit drinnen verbringen. Aber die Gute Nachricht, wir haben dann mehr Zeit zum Nähen und folgende Begründung, falls doch mal einer einen Anlauf macht: Ochh, ich würde ja soooo gerne bei Regen und 2 Grad über Null draußen im Matsch herumgehen, aber leider leider muss ich jetzt nähen 😆 Aber wenn ich fertig bin, dann geh´ich sicher raus 🙂 und zwar mit meinem neuen….Shirt, Kleid, Hose, Pulli….

In diesem Sinne, viel Spaß bei Deinem schönsten Hobby und einen guten Start ins Neue Jahr wünscht Dir

Hier gehts zu den Rabatten *KLICK*

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Zu Weihnachten darf es auch ein wenig mehr sein – mehr Ärmel :-)

Liebe Leser,

dieses Kleid habe ich nach dem Schnittmuster SONIA_B genäht…aber mit einem neuen sehr weiten Ärmel. Das hatte ich mir schon lange vorgenommen. Hier ist das Ergebnis:

Den Baumwolljaquard (bio) von Alpstoffe/Design: Hamburger Liebe verarbeite ich hier zum 2. Mal. Eine tolle Qualität, die ihren Preis hat – aber zu Recht. Und sie trägt sich fabelhaft. Auch am Ende des Tages ist das Kleid noch formstabil und hat keine ungünstigen Dellen.

Die Taillierung wird durch eine Teilungsnaht im Rücken, sowie Abnäher im Rückenteil erreicht – das reicht bei mir aus. Ein Reißverschluss ist nicht nötig – die Qualität ist dehnbar und der Halsausschnitt groß genug. Der schmale Gürtel macht den Rest. Anmerkung: Ich muss noch Gürtelschlaufen in die Seitennaht nähen – da der Gürtel beim Tragen hochrutscht. Außerdem wäre es optimal ein Unterkleid zu tragen oder zumindest einen Futterrock, dann krabbelt der Rock, wenn man viel läuft, nicht mehr an der Strumpfhose hoch.

Noch eine Rückenansicht à la  50iger Jahre (nur das da die Taillen megaschlank waren – dank Korsett und überhaupt und sowieso…). Ganz ehrlich, es juckte mich in den Fingern hier eine Sanduhrfigur zu photoshopen – aber wenn das meine Freunde sehen, dann bekomme ich Ärger. Wär ja gemogelt.
Mein Mann ist übrigens beim 1. Anblick dieses Werkes instinktiv 2 Schritte nach hinten gegangen  (er stand gerade völlig unvorbereitet in der Küche, als ich damit angetan um die Ecke bog) und sagte sowas wie…oh, Gott, soviel Farbe…das hat mich wirklich überrrascht aber nicht davon abgehalten,es noch am gleichen Tag ins Cafe mit Freunden auszuführen (jetzt erst recht). Irgendwie hat keiner was gesagt…mhh…waren wohl alle von Form und Farbe geplättet. Ich kann es sicher nicht jeden Tag anziehen, ich muss dazu in der Stimmung sein und mich selbstbewußt genug fühlen – aber dann trage ich es mit Liebe.

Mit diesem letzten Beitrag für dieses Jahr verabschiede ich mich von Euch, sage vielen Dank fürs Mitlesen, für Eure Unterstützung durch die freundlichen Kommentare und Anregungen und wünsche Euch frohe und gesegnete Weihnachten.

Herzlichst Eure

Schnittmuster: Kleid SONIA_B
Stoff: Alpstoffe Design by Hamburger Liebe z. B. von stoffolino

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Und noch ein neuer Kragen…aber nun reichts…fürs Erste :-)

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Liebe Leser,

ich mag es, wenn Dinge flexibel sind. Eine Sache, die ich für mehrere Zwecke nutzen kann. So auch ein Schnittmuster, das ich in verschiedenen Versionen nähen kann. Das ist jetzt mein 4. Pullover nach ein und demselben Schnittmuster, wieder anders: diesmal mit einem großen Schalkragen – genannt Divakragen.

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Diese 3 hatte ich schon genäht.

 

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Es ist schon ein besonderer Stoff, den ich hier verarbeitet habe: Ein Bio-Sweat von Lebenskleidung –  innen angerauht – mit sagenhaftem Tragkomfort. Nicht minder schön, der Unterkragen: Baumwolljaquard von Alpstoffe. Davon gibt´s übrigens in Kürze mehr zu sehen, das ist also nur ein kleiner Vorgeschmack. img_6782a

Um diesen Stoffschätzen Rechnung zu tragen, habe ich mir besondere Mühe mit den Details gegeben: Ein Paspel in der Seitennaht, ein aufgestepptes Band in der Rückenmitte (übrigens ein Schuhband). Das Label unterlegt und an besonderer Stelle, vorne am Ärmel. Leserfrage: Wieso jetzt da? Soll ich ehrlich sein? Ja? Na gut – weil ich da ein Löchlein fabriziert hatte und es nun damit elegant abgedeckt habe.

foto img_6787-a

Lesergedanke: Und Weihnachtsplätzchen hat sie auch genug gegessen 😀 

img_6771aDas Bündchen ist nicht verstürzt, sondern mit von außen sichtbaren Kanten angesteppt. Außerdem wollte ich es nicht so eng – sonst entsteht, der schon oft gesehene „Knackwursteffekt“ (Was meine ich wohl damit? Haha). Ich habe also die gemessene Saumweite nur x 0,9 genommen.img_6775aimg_6797

Schnittmuster: Pullover KAJA_B
Oberstoff: Lebenskleidung Bio-Sweat gerauht (Derzeit übrigens im Angebot)

Gemusterter Stoff Unterkragen: Alpstoffe Design by Hamburger Liebe z. B. von stoffolino

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit bis Weihnachten, nur nicht stressen lassen und bis demnächst, Eure UnterschriftIngrid

Übrigens: Was mich überzeugt, dafür mache ich gerne Werbung, alles andere werdet Ihr hier nicht finden 🙂

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