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Jeanstunika mit besonderen Details – Blusenshirt Kim_B

Liebe LeserIn,

gestern habe ich mich in der Vorankündigung des heutigen Beitrages ja mal wieder ordentlich aus dem Fenster gelehnt. Wo ist denn jetzt das Star Trek Kostüm? Na guck doch mal: DA 😀 . Mit Gürtel und Laserpistole (die Frisur paßt eigentlich schon gut) ginge das doch durch. Man braucht eben Fantasie, so wie ein gewisses männliches Mitglied dieser Familie, das oftmals meine neuen Stücke kommentiert, das aber keinesfalls näher benannt werden darf, nicht mal ansatzweise. Tut mir leid.

So und jetzt in SERIÖS: Longblusen oder Tuniken sind was Feines. Bequem, kaschierend und im Idealfall auch noch lässig. Beim Stofflieferant meines Vertrauens – Lebenskleidung – habe ich schon vor einiger Zeit eine sehr schöne und leichte (170 g/m²) Jeansqualität gefunden, die sich wunderbar für Blusen oder auch Kleider eignet. Dieser Jeansstoff ist nicht nur 100 % Bio, er hat auch noch einen dezenten Glanz, der auch nach der Wäsche nicht verschwindet. Kombiniert mit Schnittmuster Blusenshirt Kim_B in der Longversion ergibt das eine Jeanstunika nach meinem Geschmack 🙂 . Aber irgendwas ist hier anders an Kim_B?

Richtig! Ein paar neue Details habe ich mir dazu noch einfallen lassen, die so nicht in der Nähanleitung stehen – ich will versuchen sie hier näher zu erklären.

Neue Details bei der Jeanstunika
  • aufgesteppte Jeansstreifen an der Schulter
  • offene Verarbeitung am Halsloch (es darf ausfransen) – Raw Sewing (klingt cooler)
  • Seitentaschen
  • Fältchen auch am Ärmelsaum (Wiederholung von der vorderen Mitte)

Am prägnantesten sind sicher die betonten Schulterpartien. Hier habe ich Stoffstreifen (schräg zugeschnitten) gleichmäßig aufgesteppt. Sie legen sich automatisch genauso, wie hier abgebildet, da sie halbkreisförmig aufgesteppt wurden. Nach dem Waschen fransen sie noch etwas mehr aus – aber nicht übermäßig. Für noch mehr Tragekomfort und weil es zum Jeansstil paßt, habe ich einfache Eingrifftaschen in die Seitennaht gearbeitet. Die Taschenbeutel werden beim Zuschnitt des Vorder- bzw. Rückenteiles gleich mitdrangeschnitten. Bei zuwenig Stoff ist es auch möglich, sie extra zu schneiden und dann dranzusteppen. Es war nötig die Hüftrundung etwas abzuflachen, damit der Tascheneingriff ganz flach gebügelt werden kann. Der Saum ist original.

Welches Garn habe ich zum Absteppen verwendet?

Etwas dickeres Steppgarn (nicht in Bioqualität – konnte ich nicht finden) in kupferfarben. Unterfaden normale Garnstärke. Stichlänge 3,5.

Nähdetails Jeanstunika – wie geht’s genau?
1. Die Schulterbetonung durch aufgesteppte Stoffstreifen

Mithilfe eines Rollcuters oder einer Schere werden gleichmäßige Streifen im schrägen Fadenlauf aus dem Jeansstoff geschnitten. Streifenbreite 1,5 cm. Die Streifen mittig (reche Seite ist innen) zusammenbügeln.

Die Schulternähte der Jeanstunika schließen und beidseitig mit einem Kurvenlineal halbkreisförmige Linien auf den Stoff zeichnen. Ich habe 8 Stoffstreifen angenäht. Beginne am Armloch mit dem kürzesten Streifen. Jeweils mittig entlang der Kreidelinie steppen (rechte Streifenseite ist oben). Die Streifen ragen über die Armlochkante hinaus und werden am Schluß gleichmäßig eingekürzt.

Der letzte Streifen endet im Vorderteil ca. 12 cm von der Schulternaht nach unten gemessen, im Rückenteil sind es nur 10 cm. Je nach Größe und Geschmack kann man auch weniger oder mehr Stoffstreifen aufnähen.

2. Das Halsloch ohne Nahtzugabe offen gesteppt (raw edge sewing)

Der Beleg wird mit nur 3 mm Nahtzugabe am Halsloch zugeschnitten. Die Schulternähte mit französischer Naht schließen. (Bild 2: Beleg mit linker Seite. Schwarz=Vlieseline)

Der Halslochbeleg blitzt nun ca. 3 mm vor. Das Halsloch wurde doppelt abgesteppt: 0,2 und 0,5 cm

3. Seitenschubtaschen zufügen

Das originale Schnittmuster hat keine Taschen. Aber es ist wirklich keine Hexerei einfache Schubtaschen in die Seitennaht zu integrieren. Man zeichnet sich einen Taschenbeutel (siehe Foto) frei Hand auf ein Papier. Lege Deine Hand darauf – sie sollte bequem Platz haben.

Verbesserung gegenüber Foto unten (habe ich auch erst beim Nähen bemerkt, nach dem Zuschnitt versteht sich): Flache den Hüftbogen etwas ab, sodaß der Taschenbeutel passgenau angesetzt werden kann und schneide, dann den Beutel mitdran (oder extra, wenn der Stoff nicht reicht: Nahtzugabe nicht vergessen).

Die Seitennähte und der Taschenbeutel können in einem Durchgang gesteppt werden. Die Tascheneingriffsenden müssen verriegelt werden (von innen oder außen möglich).

4. Ärmelsaum mit Falte

Überlege, wo du die Falte gerne hättest, auch kannst Du die Tiefe anders bestimmen – das ist schlußendlich vom persönlichen Handgelenksumfang abhängig. Bei Größe 40 habe ich die Falte 2,5 cm tief und 5 cm hoch (inkl. Nahtzugabe) abgesteppt). Der Falteninhalt wird beim Bügeln nach vorne gelegt.

Hier siehst Du ganz genau, dass ich die Falte von der vorderen Mitte auch am Ärmelsaum wiederholt habe. Das Ärmelschnittmuster wurde dazu nicht verändert, die Falte ist 2,5 cm tief und liegt ca. mittig am Saum. Auch gut zu erkennen: Die Verriegelung des Tascheneingriffs.

Zuguterletzt ein Foto der gewaschenen Bluse. Die Ränder sind geringfügig mehr ausgefranst – so wie ich es erwartet habe und auch schön finde. Das Foto zeigt auch den matten Schimmer des Jeansstoffes sehr schön.

Die kürzlich genäht Cambag Tessa von Crearesa aus Leder trage ich sehr gerne dazu. Willst Du mehr darüber lesen, wie ich sie genäht habe? Hier kannst Du es nachlesen KLICK.Es macht Spaß Schnittmuster abzuwandeln – oft reicht schon ein kleines Detail und ein neuer Stoff und alles wird anders. Das ist einer der ganz großen +Punkte unseres Hobbies. Es lohnt sich seine Lieblingsschnittmuster genau anzuschauen und zu überlegen, ob man es nicht auch noch anders umsetzen kann.

Den Jeansstoff von Lebenskleidung jedenfalls finde ich so klasse, das ich ihn auf jeden Fall nochmal vernähen möchte. Für mich ein echter Klassiker, der hoffentlich noch lange im Programm bleibt.

live long and prosper and stay inspired

Ingrid B

Das Schnittmuster Blusenshirt Kim_B findest du HIER

Jeansstoff Bio Denim IBIZA Lebenskleidung.com HIER

Einige Fotos aus dieser Serie wurden übrigens bei Lichtpunkt.cc in Stuttgart gemacht. Das schraubt jetzt das Level für künftige Beiträge künstlich hoch. Aber diesem Druck werde ich leider leider nicht standhalten können. Aber ich verspreche, I’ll do my best – so oder so.

Rums

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ich näh bio

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Jeansrefashion – Rock Kittigirl 8 x anders

Liebe LeserIn,

das Thema Refashion liegt mir sehr am Herzen – deswegen schreibe ich heute nochmal darüber. Schon der letzte Blogbeitrag handelte davon, dass man aus aussortierten Jeans z. B. noch richtig coole Kinderröcke nähen kann. Im Rahmen des Probenähens zu Rock Kitti_girl sind diese Beispiele entstanden. Sie wurden alle ausnahmslos aus alten Jeans geschnitten und genäht, eben Jeansrefashion.

Dieser Rock sieht aus wie neu, dennoch ist der Stoff gänzlich aus einer alten Jeans geschnitten  – zumindest am Used-Look sieht man das noch. Johy hat ihn mit ganz tollen Details aufgemotzt. Das Herzchen ist aus Snappap gestanzt – hat sie uns verraten.

Auch innen ist der Rock vorzeigbar – schaut Euch mal diese akkurate Saumverarbeitung mit Schrägband an.
Ganz anders bei Jennifer. Sie konnte sogar die vorderen Taschen so wie sie waren mitverwenden – ist das nicht toll!Ja und die Potaschen…3 x dürft Ihr raten, auch sie sind von der Originaljeans. Noch einfacher hat es sich Elisabeth gemacht: Als Bündchen hat sich ein fertiges Rüschengummi (gibt es in unterschiedlichen Breiten und vielen Farben) an den Rock genäht. Erratet Ihr, aus welchem Teil der alten Jeans, der Rock geschnitten wurde? Manchmal haben die alten Lieblingshosen ja noch besondere Details, so wie diesen Herz von Steffi. Wieso nicht einfach wieder mitverarbeiten und sich dran erfreuen.
Dieses kleine Fräulein wollte es ganz schlicht aber trotzdem cool. Wird gemacht, hat Mama gesagt und nähte diese Kitti mit echten Löchern, die der Schwager in jahrelanger liebevoller Arbeit erledigt hat. Der Saum wurde händisch ausgefranst.

Alle Fotos sind verlinkt, wenn Ihr mehr von den Nähkünsten dieser Frauen sehen wollt, einfach die Fotos anklicken 🙂 Auch im destroyed Look mein Nähbeispiel…und damit die Seitennaht am ausgefransten Saum nicht aufgeht – habe ich sie mit einem roten Dreieck fixiert.

Achtung, jetzt wird es ganz wild. Deine Jeans hat keine Löcher? Du kannst den Alterungsprozess beschleunigen – z. B. mit einer Zitruspresse.
Weil die Ausgangshose für Gr. 146 zu eng war, um das Vorder- und Rückenteil rauszuschneiden, brauchte ich 2 Hosen. So kommt dieser witzige Effekt mit unterschiedlichen Waschungen und Farben zu Stande. Und der Stepp? Dreifachstepp von links genäht – mit 2 Garnfarben.
..oder so mit angesagten Patches und mitverwendeter Kappnaht. Die beiden Taschen wurden mit farbigem Garn aufgesteppt.

Und wer einen Plotter sein Eigen nennt, kann dann den Rock mit flotten Plots verschönern. So hat es Sonia von bysoneken gemacht.

So, nun hoffe ich, dass Du die alte Lieblingsjeans aus dem Keller holst und schon bald daraus ein liebevoll erdachtes und genähtes Stück – vielleicht ja sogar eine Kitti_girl daraus wird.

Herzlichst

Ingrid

verlinkt bei:

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Wenn jetzt kein Rock, wann dann?

Immer wieder hörte ich mich herumjammern, wie schade es doch ist – das nach dem unnachahmlichen Siegeszug der Jeanshose (der sich sozusagen mit jedem Jahrzehnt ihrer Erfindung noch gesteigert hat),  kaum noch ein Rock  getragen werden. Hinterfragt man die Gründe, hat es auf jeden Fall mit der oft mangelnden Praktikabilität der Röcke zu tun und das man Strumpfhosen dazu braucht und die passenden Schuhe…usw.

So Ihr Frauen, jetzt ist aber Sommer – eher Hochsommer um genau zu sein – und wir brauchen keine Strumpfhosen und Sandalen oder Flip-Flops haben wir auch, höchste Zeit zum Tragen von Röcken. Dazu passend gibt es seit gestern mein neues Schnittmuster KITTI_B, ein garantiert bequemer und hiper Rock zum Selbernähen von Gr. 34-54 und zwar gleich in 3 Nähversionen.

Version 2 mit 2 aufgesteppten Schubtaschen
Version 1 mit einseitiger großer Tasche und Riegel in Kleidergröße 40/42 – Jeansstoff von siebenblau

Mit Shirt Meli aus Biomesh von Lebenskleidung

Die 3. Version ist bis auf die Mittelnaht (und selbst diese könnte entfallen) ganz schlicht ohne Taschen (Beispiele siehe bitte Probenähfotos).

Und weil jedes neue Schnittmuster ausführlich zur Probe genäht und damit getestet wird,

I proudly present: die Probenähergebnisse:

 

WAS NOCH?

  • Bis einschließlich Sonntag kaufst Du KITTI_B noch zum Einführungspreis ganze 2 Euro günstiger.
  • Die Plotterdatei DINA0 ist auch dabei und beim Schnittmuster wählst Du nur deine Größe und druckst auch nur diese aus. Das spart Tinte und das Liniengewirr ist auch weg.
  •  Von wegen außen hui und innen pfui – KITTI_B ist auch innen schön verarbeitet und das zeige ich dir in einer sehr detaillierten und bebilderten Nähanleitung.Vielen Dank fürs Lesen und für alle die sich überzeugen lassen, viel Erfolg beim Nähen und von KITTI_B und viel Freude beim Tragen.

Herzliche Grüße

Ingrid

Verlinkt bei:

Rums

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ich näh bio

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Bermuda mit Knopfleiste

Liebe Nähfreunde, liebe Leser,

Wunschgemäss gibt es für das Ebook Jeanshose PIPA_B ab sofort eine kostenlose Erweiterung: Eine Knopfleiste. Nun ist es also möglich die Jeans entweder mit Reißverschluss oder mit Knopfleiste zu nähen.

Blusenshirt_MELI_a_0014

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Upps – die ist ja gar nicht lang – stimmt, auch der Abnäher auf Kniehöhe ist weg. Wie geht das? Jeansschnitt in der gewünschten Länge kürzen, eventuell Weite am Bein verändern (habe ich gemacht – etwas weiter gezeichnet). Den Abnäher habe ich einfach unter den Tisch fallen lassen, das Schnittmuster endet wie jede schlichte Hose gerade – naja fast.
BlusenshirtMELI_0008

Der Schlitz ist mit Leder eingefasst, passend zur Münztasche aus Leder – kleine Spielerei. Mal sehen, wie sich das beim Waschen verhält. BlusenshirtMELI_0010

Die Hose ist übrigens ein Recycleobjekt aus einer modisch nicht mehr aktuellen Chino meines Mannes (angeblich viel zu weit???) Das war ein Getrenne, kann ich nicht empfehlen und knapp war es auch. Was ich bloss immer für Ideen habe, keine Ahnung, wie ich auf sowas komme. Ach so stimmt, ich fand den schlichten Baumwollköper gut. Apropos knapp – an der Hüfte sitzt sie knackiger als gewünscht. Zuerst war sie schön weit, zu weit, wie ich fand – na gut denke ich, nähe ich halt beidseitig in der Seitennaht etwas ab (schnell, schnell so Pi mal Daumen…) und wie ich sie dann nochmal anziehe, hatte ich natürlich zuviel weggenäht, mit der Overlock versteht sich. Es ist ja so praktisch, dass das Overlockmesser auch gleich alles wegschneidet  😯 .

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Zur Bluse gibt’s auch was zu sagen: Sie ist nach dem Blusenshirt MELI genäht mit verändertem Ausschnitt und etwas glockigeren Ärmeln. Mehr zu den Details möchte ich in meinem nächsten Artikel schreiben.
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Danke fürs mitlesen ich grüße Euch mit diesem traumhaften Mageritenstrauß. Der Artikel wurde verlinkt bei rums.

UnterschriftIngrid

PS:  Alle, die PIPA_B bereits bestellt haben und auch gerne die Erweiterung hätten, dürfen sich gerne unter info@b-patterns.com bei mir melden.

Knöpfe: Knopftruhe, Hosenstoff: recycled

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Liebe Probenäher meines neuen Schnittmusters Damenjeans PIPA_B,

ich bin noch nicht solange im Internetgeschäft aber dass ohne Probenäher nichts läuft, weil A man die Schnittmuster unbedingt auf Passform in möglichst unterschiedlichen Figuren überprüfen muss, B auch die Nähanleitung auf Logik im Aufbau und Fehler geprüft werden muss und C auch Werbung Not tut. Jetzt könnte man natürlich sagen: Na das kann man doch auch von professionellen Schnittmusterbüros abwickeln lassen. Sicher, kann man alles, aber dann kostet das Schnittmuster nachher nicht 6,90 sondern 20,90 – das will dann auch keiner.

Gerade nun liegt mein letztes Probenähen hinter mir und ich bin noch ganz voll mit  Eindrücke davon. Es war besonders. Besonders engagiert, besonders im Miteinander, besonders lustig mit besonders schönen Ergebnissen. Man muss sich das mal bitte bildlich vorstellen, da kommunizieren 2 Dutzend Frauen via Facebookgruppe täglich zu jeder Tages- und Nachtzeit (es gibt ja etliche Nachtnäher…) zeitversetzt miteinander. Immer zwischen Nähmaschine und Computer. Man ist aufgeregt, ob man es auch schafft diese Hose zu nähen, manchmal auch verzweifelt, weil schon wieder getrennt werden muss oder man die ganzen Schnittmusteränderungen, die ich nacheinander in die Gruppe haue gar nicht mehr nachvollziehen kann. Aber die Grundstimmung ist prima. Man hilft sich gegenseitig und lernt ganz viel zum Thema Passform, worauf muss man achten, wie nähe ich den Zipp richtig ein usw. Das geht ein paar Wochen so. Zwischendurch zeigt dann eine Probenäherin  nach der  anderen ihr Stück, das motiviert alle nur noch mehr und weiter glühen die Nähmaschinen. Aber wenn man das durchgehalten hat, hat man dann seine erste selbstgenähte  und man kann sagen –  Jeans nach Maß – vor sich liegen.

Warum schreibe ich das jetzt alles? Weil ich DANKE sagen möchte. Danke Andrea, Anita, Bettina, Christine, Connie, Doro, Elisabeth, Elke, Elke, Esther, Ina, Jennifer, Jessie, Katja, Miriam, Molly, Monique und Steffi. Es war soooo super mit Euch zusammenzuarbeiten. Einerseits bin ich froh, dass wir fertig sind, weil es für mich immer sehr intensiv ist (abends schält mich mein Mann dann aus dem Bürostuhl) andererseits ist hier jetzt wieder Tagesgeschäft. Mhhh, vor ein paar Tagen war es lustiger.

Na gut, ich erhol mich jetzt mal ein wenig und dann läuten wir die nächste Probenährunde ein. Ich freu´mich schon.

Liebe Leser, jetzt wollt Ihr sicher auch mal was sehen. Hier präsentiere ich Euch nicht ohne Stolz die Ergebnisse der geschätzten Damen der Probenährunde zur Jeans PIPA_B:

Have a look and relax!

Bild größer machen? Bitte einfach draufklicken. Danke. 

Wenn Ihr mehr sehen möchtet, was jede einzelne so näht, schaut doch bitte mal hier:

Andrea Schachenhofer – http://www.facebook.com/naehhof

Anita Lenhof – https://www.facebook.com/baknaufskleineKreativWerkstatt

Bettina Lenders – http://www.weltvontina.blogspot.de/   https://www.facebook.com/Slumra

Christine Lecker – http://www.lecker-stempeln-naehen.blogspot.de/  https://www.facebook.com/leckerundnaehen

Connie Dietrich – http://www.peppermintstars.de    https://www.facebook.com/peppermintstars

Doro – http://www.prinzenreich.blogspot.de/ https://www.facebook.com/prinzenreich

Elisabeth – https://www.facebook.com/elisabeth.lamplmayr

Elke – https://www.facebook.com/elkes.design

Elke Pichler – https://www.facebook.com/elke.pichler

Esther – www.fadenschnitt.at        https://www.facebook.com/fadenschnitt

Ina Herschel – http://inaherschel.blogspot.de/

Jennifer Strojnik – https://www.facebook.com/diejennzie/     https://www.facebook.com/byLinkim/

Jessi – http://www.neverwetdesigns.blogspot.de/       https://www.facebook.com/neverwetdesigns

Katja Rohlinger  –  http://www.facebook.com/KaRo21213

Miriam Zagel – https://www.facebook.com/miriam.zagel

Molly Mops – https://mollimops.wordpress.com

Monique Schadow – https://www.facebook.com/buntbande, www.buntbande.blogspot.de

Steffi as – https://www.facebook.com/verzwirntundzugenaeht/

Vielleicht habt Ihr ja jetzt auch Lust bekommen, Euch eine eigene Jeans zu nähen. Hier geht’s zum Schnittmuster mit noch mehr Fotos: Jeanshose PIPA_B

Es grüßt Euch herzlich UnterschriftIngrid

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Neues Hosenschnittmuster für Jeans im Boyfriendstyle

Liebe Schneiderinnen und Leser,

diese Tage kommt ein wagemutiges Projekt zum Ende: Seit Mitte Januar arbeite ich zusammen mit meinen Probenäherinnen an einer Jeans im Boyfriendstyle, getauft auf den hoffentlich einprägsamen Namen: PIPA_B. Viele Hürden sind bei so einer Hose zu meistern: Zuallererst die Passform. Es dauerte Wochen und ganze 6 Schnittversionen, bis wir zufrieden waren. Die Größen reichen von 32 bis derzeit 44. Von der 46 haben wir uns vorerst verabschiedet – aber nur vorerst. Und weil wirklich jede Figur anders ist, enthält das Ebook viele Vorschläge zum Thema Passformänderung, mit dem wir uns intensiv beschäftigt haben.

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Hier abgebildet siehst Du die Größe 40 bei einer Körpergrösse von 163 cm (am liebsten würde ich wenigstens 165 cm schreiben, aber das wäre geschummelt). PIPA_B wurde übrigens von Probenäherinnen mit Körpergrössen zwischen 156 cm und 187 cm genäht – unglaublich, aber so ist es. Ganz wie im wirklichen Leben, da sind ja auch nicht alle 170 cm groß (die Ausgangsgröße im Ebook). Im nächsten Beitrag diese Tage werde ich Euch die Fotos von wunderschönen Varianten dieser Hose zeigen dürfen.

Pipa_B.2 Pipa_B_6 Pipa-B.1 Pipa_B-7 Pipa_B.4 Pipa_B.5 Pipa_B.8Das Material ist Denim mit 3 % Elastan. PIPA_B sitzt auf der Hüfte (Hüftknochenhöhe). Die Silhouette ist körpernah aber mit genug Weite im Beinbereich. Zusammen mit der Schnittführung ergibt das eine fantastisch bequeme Hose. Pipa.B.10Pipa_B-12

Die typische Kontraststeppung wird mit einem dickeren Garn gemacht. Nieten komplettieren den Jeanslook. Das ist übrigens ein Fehlerbild: Finde den Fehler, was fehlt hier?….richtig der Knopf. Den habe ich übrigens bis jetzt noch nicht gefunden 🙄 .
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Beim Taschendesign habe ich mich ein wenig ausgetobt: Im Ebook sind noch 2 weitere zur Wahl, mit Steppung oder Reverseapplikation. PipA_B-14Pipa_B.13

Der Sattel ist inzwischen weniger dreieckig, das ist noch eine der Probehosen.

Und übrigens, Reißverschlusseinnähen können wir inzwischen wie die Weltmeister. Mit der richtigen Anleitung, ist das nämlich gar nicht so schwer – befanden meine lieben Probenäherinnen – und die findet Ihr natürlich im Ebook 😉 .

Wie ist es mit Euch mit dem Hosennähen, traut Ihr Euch da ran? Das solltet Ihr, unbedingt.

Es grüßt Euch herzlichst und  auf Frühling hoffend,

UnterschriftIngrid

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Oberteil: Blusenshirt MELI ohne Saumbündchen, Stoff: recycled aus Kleid von Zara

Jeans:  PIPA_B

Schuhe: Peter Kaiser, Mustang   Shirt:Privat

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Probenäher für Hose gesucht?

Liebe Schneiderlinge,

auch ich bin im neuen Jahr angekommen und wenn das so still ist hier im Blog, hat das meistens den Hintergrund, dass ich ganz konzentriert an einem neuen Schnittmuster arbeite und so ist es auch diesmal. Das erste Schnittmuster in diesem Jahr, wird für ein Kleidungsstück sein, das jede von uns in mehreren Varianten im Kleiderschrank hat. Wir lieben es, es ist seit Jahrzehnten der Renner und nicht mehr aus unserer Standardgarderobe wegzudenken – und unsere Jeans sind in  99 % der Fälle gekauft, habe ich recht?

Leider ist genau mit diesem Kleidungsstück ganz viel Kritik und auch Leid für die Näher verbunden, genauer gesagt mit dessen Herstellung. Ich möchte darauf nicht im Detail eingehen – aber jeder hat sicher schon mal Beiträge, darüber gesehen oder gelesen, mit welchen fragwürdigen gesundheits- bzw. umweltschädlichen Methoden z.B. Jeans im Used-Look hergestellt werden. Ein guter Grund, sich seine erste Jeans selberzunähen.

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Eine Jeans selberzunähen ist sicher eine Herausforderung. Vor allem brauchst Du etwas Zeit dafür. Die Nähmaschine sollte in der Lage sein, mehrere Lagen Jeans oder auch anderen Hosenstoff zu nähen und das mit teilweise dickem Garn im Oberfaden (absteppen!). Es hilft ungemein, wenn man neben der normalen Nähmaschine eine Overlock zur Verfügung hat.

Wenn das für Dich keine Hinderungsgründe sind und Du Spass an dieser Herausforderung hast, bewirb Dich bitte hier unter den Kommentaren als Probenäherin, mit Angabe Deiner Konfektionsgröße und gib mir bitte einen Einblick in Dein Können. Also z. B. schon öfter genäht, blutiger Anfänger usw.

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Hier abgebildet siehst Du den aktuellen Prototyp (leider noch ohne Knopf und auch einige Nieten fehlen noch) in Grösse 40 bei einer Körpergröße von 1,63 cm. Es ist eine 5-Pocket im Boyfriendstyle. Aktuell ist das Schnittmuster von Gr. 34-46 geplant. IMG_3706 IMG_3698 IMG_3693

Wann geht es los? Es wird 2 Durchgänge geben, der 1. startet in ca. 2 Wochen und neben der Passform der Hose, wird es auch um die Korrektur des Ebooks gehen. Also Schreib- und Ausdruck- bzw. Verständnisfehler. Zur einfacheren Verständigung wird es eine Facebookgruppe geben, es ist aber keine Voraussetzung fürs Mitnähen.

Ich hoffe, dass ich Euch mit diesen Fotos Lust auf das Wagnis „Jeans selbernähen“ machen kann und Ihr vielleicht sogar mitnähen mögt.

Liebe Grüße,

UnterschriftIngrid